23 Genehmigte Kryptowährungsumtausch in Japan

23 Genehmigte Kryptowährungsumtausch in Japan – Zahl steigt inmitten der Pandemie an

Trotz der globalen Coronavirus-Pandemie genehmigt Japan weiterhin mehr Krypto-Währungsumtausch, um legal im Land operieren zu können. Die letzte wurde am Montag genehmigt, wodurch sich die Gesamtzahl der legalen Krypto-Währungsumtauschaktionen in Japan auf 23 erhöht hat.

 Kryptowährungen als Zahlungsmittel laut Immediate Edge

Erster genehmigter Crypto-Austausch in diesem Jahr

Japans oberste Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Services Agency (FSA), registrierte am Montag einen weiteren Betreiber von Krypto-Währungsumtausch. Japan hat bereits im April 2017 Kryptowährungen als Zahlungsmittel laut Immediate Edge unter dem geänderten Zahlungsdienstleistungsgesetz legalisiert, und Betreiber von Kryptowährungen sind verpflichtet, sich bei der FSA zu registrieren. Die Behörde hat im September 2017 mit der Registrierung begonnen.

Die letzte von der FSA registrierte Firma war Okcoin Japan, die japanische Tochtergesellschaft der Ok-Gruppe. Die im September 2017 gegründete Börse mit Sitz in Tokio wurde laut der Website der FSA für den Handel mit BCH, BTC, ETH, ETC und LTC zugelassen. Die Börse wird bald starten; sie nimmt derzeit Vorregistrierungen für die Eröffnung von Konten entgegen.

Japans oberste Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Services Agency, hat Okcoin Japan für den Handel mit fünf Kryptowährungen, darunter BCH und BTC, registriert.

Okcoin Japan ist auch Mitglied der Japan Virtual Currency Exchange Association (JVCEA), einer von der FSA genehmigten Selbstregulierungsorganisation. Die Behörde arbeitet eng mit der Vereinigung zusammen und tauscht mit ihr Informationen aus. Die JVCEA hat einige selbstregulierende Richtlinien für den Krypto-Austausch aufgestellt, die zu befolgen sind.

Alle 23 bei der FSA registrierten Krypto-Austauscher in Japan sind „Klasse 1“-Mitglieder der JVCEA. Die Organisation hat auch „Klasse 2“-Mitglieder, zu denen Unternehmen gehören, die noch nicht von der FSA lizenziert sind, wie z.B. Coinbase, Payward Asia und Wirex Japan.

23 Genehmigte Krypto-Börsen insgesamt

Neben Okcoin Japan gibt es 22 weitere registrierte Betreiber von Kryptogeldumtausch im Land. Im September 2017 waren 11 von ihnen registriert: Money Partners, Quoine, Bitflyer, Bitbank, SBI VC Trade, GMO Coin, Huobi Japan (ehemals Bittrade), Btcbox, Bitpoint Japan, Fisco Cryptocurrency Exchange und Tech Bureau. Tech Bureau wurde von Fisco übernommen, nachdem es im September 2018 gehackt wurde. Die beiden Plattformen arbeiten jedoch weiterhin unabhängig voneinander und werden auf der Website der FSA weiterhin als zwei getrennte Einheiten aufgeführt.

Am 1. Dezember 2017 wurden DMM Bitcoin, Taotao (ehemals Bitarg), Bitgate und Xtheta registriert. Bitocean folgte am 26. Dezember. Im Jahr 2018 wurde aufgrund des Hacks von Coincheck, einer der größten Krypto-Handelsplattformen des Landes, kein Krypto-Börsenbetreiber registriert. Die FSA verschärfte daraufhin ihre Aufsicht über die Branche, führte Inspektionen der Börsen vor Ort durch und überarbeitete ihre Genehmigungsmethode. Nach dem Hack wurde Coincheck von der Monex Group übernommen und schließlich am 11. Januar letzten Jahres bei der FSA registriert.

Darüber hinaus genehmigte die Behörde im vergangenen Jahr fünf weitere Betreiber von Krypto-Börsen. Rakuten Wallet und Decurret wurden am 25. März, LVC am 6. September, Lastroots am 27. November und Fxcoin am 24. Dezember registriert. LVC ist eine Tochtergesellschaft der Line Corp., Eigentümerin von Japans beliebtester Chat-App, Line. Bald nach der erfolgreichen Registrierung bei der FSA startete das Unternehmen eine Krypto-Börse namens Bitmax.